15.03.2026
Endoskopische Wirbelsäulentherapie
Auf Grund der technischen und medizinischen Fortschritte sind immer mehr operative Eingriffe an der Wirbelsäule auch endoskopisch - also in "Schlüssellochtechnik" möglich. Hierbei werden unter Röntgenkontrolle ein Führungsdraht platziert und danach über einen wenige Millimeter langen Hautschnitt die Muskulatur und das Unterhautgewebe stumpf ausgedehnt, um eine Arbeitshülse zu platzieren. Über diese kann die Wirbelsäule mit einer Kamera und Instrumenten erreicht werden, um beispielsweise Bandscheibenvorfälle oder Einengungen des Rückenmarkskanals (Spinalkanalstenose) oder von Nervenaustrittsöffnungen (Foramenstenosen) zu behandeln.